Mitte August feiern wir das Fest Mariae Himmelfahrt. In früheren Jahren war das auch die Zeit der ersten Schlechtwettereinbrüche, die den Übergang vom Sommer in den Herbst ankündigten. Ob das auch in diesem von großer Hitze geprägten Sommer so sein wird? Wir werden sehen.

Nach der feierlichen Messe durften sich die Kirchgänger – und auch solche, die an der Feier der Eucharistie nicht teilnahmen – vor dem Kirchtor über eine Agape mit Wein und Brot erfreuen und konnten eines der herrlichen Kräutersträußchen erwerben, die mit viel Liebe und Geschick von sachkundigen Händen gebunden wurden.

Angesichts der Bilder von brennenden Wäldern und verdorrten Felder in vielen Teilen Österreichs, Europas und der Welt muss man als Leoganger angesichts der Pracht, die die heimischen Wiesen und Gärten trotz allem hergaben, voll Dankbarkeit anerkennen, dass wir in unserem Tal in Beziehung auf Trockenheit und Wasser privilegiert sind.

Mögen die Kräuterbüschel nicht nur guten Duft, sondern auch viel Segen in die Häuser tragen. Und der Erlös aus dem Verkauf der Sträußchen viel Gutes in Leogang bewirken.